Das Ein-Personen-Problem
Die meisten Fördervereine kennen es: Eine engagierte Person macht 80% der Arbeit, alle anderen winken ab. Bis diese Person aussteigt — und dann bricht alles zusammen.
Warum Menschen aussteigen
Zu viel Arbeit für zu wenige Schultern
Kein Dank, keine Sichtbarkeit
Keine klaren Erwartungen bei Einstieg
Entscheidungen, die nicht wirklich mitgetragen werden
Gegenmaßnahmen
Aufgaben sichtbar machen: Eine einfache Aufgabenliste (auch auf Papier) zeigt allen, was anfällt. Viele helfen gerne — sie wissen nur nicht wie.
Kleine Rollen schaffen: Nicht jeder will in den Vorstand. Aber "Kassenwart für Schulfest" oder "Social-Media-Beauftragte" ist niedrigschwellig und klar begrenzt.
Danke sagen — öffentlich: Wer ehrenamtliche Leistungen beim Jahresfest würdigt, erntet Stolz und Motivation. Klingt simpel, wird aber oft vergessen.
Jährliche Rückschau: Ein kurzes Gespräch: Was lief gut? Was war zu viel? Was können wir ändern? Zweimal im Jahr reicht.
Neue Mitglieder einbinden
Das beste Mittel gegen Überlastung ist Wachstum. Wer neue Mitglieder gut onboardet (konkreter erster Auftrag in den ersten 4 Wochen), behält sie auch.
Förderino hilft
Mit der Aufgabenverwaltung in Förderino seht ihr sofort, wer wie viele offene Aufgaben hat — und könnt aktiv umverteilen.
